VERA

Die Abkürzung VERA steht für „VERgleichsArbeiten“.

Diese zentralen Lernstandserhebungen werden bundesweit in den Jahrgangsstufen 3 und 8 an festgelegten Terminen durchgeführt. An den Grundschulen werden sie in den Fächern Deutsch und Mathematik geschrieben. Dabei handelt es sich um Testaufgaben, die sich an den Bildungsstandards der Kultusministerkonferenz orientieren.

Termine 2017:

Donnerstag, 04.05.2017:  Deutsch

Dienstag, 09.05.2017:     Deutsch

Donnerstag, 11.05.2017:  Mathematik

 

 

Nachfolgend erhalten Sie einige Antworten auf wichtige Fragen:

(aus: vera-web.uni-landau.de/verapub/)

 

Warum werden Vergleichsarbeiten geschrieben?

 Die Bildungsstandards für die Fächer Deutsch und Mathematik in der Grundschule beschreiben Fähigkeiten, die am Ende der vierten Klasse von den Schüler/-innen beherrscht werden sollen. Die Vergleichsarbeiten im zweiten Schulhalbjahr der dritten Klasse geben den Lehrer/-innen objektive Informationen über den Lernstand ihrer Lerngruppe. Die Ergebnisse verdeutlichen sowohl Stärken als auch gegebenenfalls einen Förderbedarf bestimmter Schülergruppen in bestimmten Lernbereichen. Der Vergleich der Ergebnisse mit anderen Klassen, der Schule, dem gesamten Bundesland oder einer sozial ähnlich zusammengesetzten Gruppe, eröffnet Lehrkräften eine über das klasseninterne Bezugssystem hinausgehende Perspektive.

 

Wer nimmt an VERA teil?

An öffentlichen Grundschulen ist die Teilnahme für alle Schülerinnen und Schüler der dritten Klassen verpflichtend.

Es gibt allerdings zwei Ausnahmen: Benötigt Ihr Kind sonderpädagogische Förderung oder lebt es weniger als zwölf Monate in Deutschland und beherrscht deshalb die deutsche Sprache noch nicht ausreichend, liegt es im Ermessen der Lehrkraft, ob es mitschreiben sollte.

Nimmt Ihr Kind in einem solchen Fall an den Vergleichsarbeiten teil, bekommt es zwar eine individuelle Rückmeldung, seine Ergebnisse werden im Vergleich der Klassen jedoch nicht berücksichtigt.


Werden die Lernstandserhebungen benotet?
Die Lernstandserhebungen werden nicht benotet und auch nicht als Klassenarbeit gewertet.


Welche Aufgaben werden gestellt? Soll für VERA geübt werden? Im Unterschied zu Klassenarbeiten beziehen sich die Aufgaben nicht unmittelbar auf den aktuellen Unterricht. Stattdessen werden Kompetenzen untersucht, die langfristig und nachhaltig im Unterricht erworben wurden. Diese orientieren sich nicht an den Lehrplänen der einzelnen Bundesländer, sondern an den bundesweit festgelegten Bildungsstandards der Kultusministerkonferenz.

Bei VERA werden langfristig erworbene Kompetenzen überprüft. Es geht also um nachhaltig Gelerntes und nicht um kurzfristig Geübtes. Deshalb ist es nicht notwendig und auch nicht sinnvoll, dass sich Ihr Kind auf die Vergleichsarbeiten vorbereitet. Über den Ablauf und die Anforderungen von VERA wird Ihr Kind rechtzeitig vor den Vergleichsarbeiten im Unterricht informiert. Bitte bestärken Sie Ihr Kind lediglich darin, sein Bestes zu geben.

 

Wie erfahre ich, wie mein Kind abgeschlossen hat?

 Sie erhalten durch die Schule eine Rückmeldung – sowohl über die individuelle Leistung Ihres Kindes als auch über die Ergebnisse der Klasse und der Schule. Die Bewertung erfolgt dabei durch die Zuordnung zu einer sogenannten Kompetenzstufe, die keine Entsprechung in Schulnoten hat.

Die Ergebnisse können zusätzlich Einblicke in die Stärken Ihres Kindes geben und zeigen auch, in welchen Bereichen gegebenenfalls weitere Förderung und Unterstützung notwendig ist.

 

Ausführliche Informationen finden Sie auf den folgenden Internetseiten:

http://vera-web.uni-landau.de/verapub/

http://www.schulentwicklung.nrw.de/e/vera3/

 

Die Qualitäts- und UnterstützungsAgentur – Landesinstitut für Schule (QUA-LiS NRW) hat zudem eine Informationsbroschüre für Eltern herausgegeben.

Diese können Sie hier herunterladen:

http://www.schulentwicklung.nrw.de/e/upload/download/Informationen_Eltern.pdf