Sportförderunterricht

„Bewegung braucht das Kind ... damit es sich gesund entwickeln und wohl fühlen kann“ (Breithecker, D., 2002).

Der Sportförderunterricht bietet den Kindern neben dem Sportunterricht weitere Bewegungsmöglichkeiten und soll die Jungen und Mädchen als höchstes Ziel bei der Entwicklung einer Begeisterungsfähigkeit für Bewegung ein Leben lang unterstützen. Neben diesem motivationalen Aspekt ist die ganzheitliche Entwicklungsförderung durch Bewegung ein zentrales Anliegen des Sportförderunterrichts.

Folgende Kinder sollten am Sportförderunterricht teilnehmen:

Kinder mit

·         Wahrnehmungsschwächen (im taktilen, vestibulären und/oder im 

          kinästhetischen Bereich)

·         eingeschränkter motorischer Leistungsfähigkeit (Defizite der 

          konditionellen und koordinativen Fähigkeiten und Fertigkeiten)

·         geringer Anstrengungs- und Leistungsbereitschaft

·         Konzentrations- und Aufmerksamkeitsproblemen

·         Verhaltensweisen wie Ängstlichkeit, Gehemmtheit (geringes 

           Selbstbewusstsein)

·         Verhaltensweisen wie motorische Unruhe und Aggressivität

·         Übergewicht

·         Muskuläre Dysbalancen

An der Gemeinschaftsgrundschule findet der Sportförderunterricht in dem ersten Jahrgang in Form einer zusätzlichen Sportstunde einmal wöchentlich statt. Dabei werden bereits vorab durch den Schularzt teilnehmende Kinder ausgewählt; die verpflichtende Teilnahme erfolgt aber erst mit der Einwilligung der Eltern. Im Austausch mit den Eltern wird der Klassenlehrer über bereits erfolgte oder aktuelle stattfindende Fördermaßnahmen informiert und gibt diese Informationen weiter an den Sportlehrer.

In einer Gruppe von 6 bis 14 Kinder werden die Kinder durch ein spielerisches Angebot zu Beginn schwerpunktmäßig in ihrer Wahrnehmung geschult, da diese auch im normalen Schulalltag eine wichtige Rolle spielt. Weiter zielt der Sportförderunterricht wie bereits oben dargestellt darauf ab, die individuelle konditionelle und koordinative Leistungsfähigkeit zu verbessern. Angepasste Übungen und Spielformen fördern dabei gleichzeitig soziale Umgangsformen und leiten die Kinder zu einem freundlichen und respektvollen Umgang miteinander an.

Im Mittelpunkt jeder Sportstunde steht aber immer der Spaß am sportlichen Erleben!

 

Die Teilnahme am Sportförderunterricht erstreckt sich über das erste Schuljahr.