Einschulung

Mit der Einschulung in die Grundschule beginnt für jedes Kind und seine Familie ein neuer Lebensabschnitt. 

Wir versuchen Ihnen bereits frühzeitig Einblick in unseren Schulalltag und unser pädagogisches Profil zu ermöglichen, um Ihnen bei der Wahl der Grundschule sowie dem Anmeldeverfahren zu helfen. Auch Ihr Kind erhält die Möglichkeit unsere Schule mit ihren Mitarbeitern und Schülern und Schülerinnen, ihrer Zeit- und Raumeinteilung, den schulischen Aufgabenstellungen und Arbeitsformen kennen zu lernen und sich mit allem, was auf sie zukommt vertraut zu machen. 

Wir stellen Ihnen hier einen Zeitplan zusammen über den Ablauf und Termine von Informationsveranstaltungen über die Schulanmeldung bis hin zum Einschulungstag.

Zeitstrahl Einschulung
Einschulung Zeitstrahl.pdf (101.49KB)
Zeitstrahl Einschulung
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Anfang November erhalten Sie von der Stadtverwaltung einen Brief zur Anmeldung Ihres Kindes an einer Grundschule Ihrer Wahl.

Durch die Öffnung der Schulbezirksgrenzen können Sie für Ihr Kind eine beliebige Grundschule auswählen. Wenn die Schule die nächstgelegene zu ihrem Wohnort ist, muss diese Schule Ihr Kind aufnehmen. Sollten Sie sich für eine weiter entfernt liegende Grundschule entscheiden, so muss Ihr Kind dort nur aufgenommen werden, wenn Plätze frei sind. Meistens werden Sie dann auf eine Warteliste gesetzt und erhalten ca. im Februar nach der Anmeldung endgültig Bescheid.

Ein Jahr vor Schulbeginn laden wir die Eltern der kommenden Schulanfänger an einem Abend zu einem Elternforum in unsere Schule ein. Hier erhalten sie einen Einblick in die Gestaltung der Schuleingangsphase, sie lernen den Förderverein kennen und werden mit unseren schulischen Betreuungsangeboten vertraut gemacht. Von A wie Anfangszeiten über F wie Förderung, O wie Offener Anfang oder K wie Klassenräume versucht die Schulleitung, unterstützt von Lehrerinnen, die in der Schuleingangsphase unterrichten, sowie von Elternexperten, die Fragen der Eltern zu beantworten.

Für den nachfolgenden Tag laden wir alle kommenden Schulanfänger und ihre Eltern zu einem Tag der offenen Tür, manchmal auch in Verbindung mit einem Schulfest, ein. Hier erleben sie ein buntes und lebendiges Treiben, nehmen Kontakt zu Lehrerinnen und Lehrern und zu großen Schulkindern auf. In verschiedenen Klassenräumen können alle Unterrichtsfächer erlebt und kleine Lernaufgaben bewältigt werden. Unsere „Großen“ und ein Spielpass helfen dabei, durch alle Stationen zu finden.

Kurz danach, ab September/ November können alle Kindergärten an unserem Sternstundenprojekt teilnehmen. Ziel ist es, die Kinder langsam an die Schule zu gewöhnen, indem wir ihnen vielfältige Einblicke in das gesamte Schulleben ermöglichen. Lernen ist nur mit Freude und Spaß möglich, mit Aufgeschlossenheit und Selbstbewusstsein. In mindestens acht Stationen lernen die Kinder unsere Schule von „Außen nach Innen“ kennen und können so Unsicherheiten oder Ängste, die evtl. mit dem Schuleintritt verbunden sind, abbauen. Stattdessen können sie frühzeitig eine Beziehung zu älteren Schülerinnen und Schülern, die später eine Patenschaft zu ihnen aufbauen können, sowie zu verschiedenen Lehrerinnen und Lehrern und dem Schulgebäude aufnehmen. In einer ihnen bereits vertrauten Umgebung können sich die Kinder dann später umso besser weiterentwickeln. 

Im Rahmen der Schulbesuche erfolgt auch in sehr ausführlicher und aussagekräftiger Form die Erhebung der SchuleingangsdiagnostikDie Einladung zu einem besonderen Diagnosetag ist daher nicht mehr erforderlich. Natürlich stehen den Eltern für Fragen am Anmeldetag entsprechend Lehrerinnen und die Schulleitung zur Verfügung. Alle anderen Kinder, die nicht am Sternstundenprojekt teilgenommen haben, durchlaufen zur Schuleingangsdiagnostik an einem vereinbarten Termin Anfang November einen spielerischen Stationslauf mit einer unserer Lehrkräfte. Auch hier begleiten die den Kindern vertrauten Erzieherinnen den Ablauf.

Während die Kinder des Sternstundenprojekts nun keine Schulpause haben, sondern uns Monat für Monat besuchen, kommen die Eltern erst kurz vor den Sommerferien zu einem zweiten Informationsabend zusammen, nun bereits in den zukünftigen Klassenräumen ihrer Kinder. Sie lernen sich untereinander kennen, ebenso auch die vorgesehenen Klassenlehrerinnen und -lehrern, die an diesem Abend bereits konkrete Informationen geben und Fragen und Probleme zum Schulalltag klären können. Von besonderem Interesse ist hier auch der Tag der Einschulung.

Damit auch die Kinder ihre neuen Mitschülerinnen und Mitschülern schon einmal sehen und mit ihnen spielen und sprechen können, laden wir ebenfalls kurz vor den Sommerferien zu einem Spielnachmittag ein. Ein kleiner Rundgang vom Schulhof zur Klasse steht an. In den Klassen lernen die Kinder sich kennen, basteln gemeinsam ihr Namensschild und kuscheln zum ersten Mal mit ihrem Klassentier. Dieses finden sie am Einschulungstag wieder. Es führt sie durch den aufregenden und mit Spannung erwarteten Tag, nun schon im Kreis ihrer neuen Freunde.

Die Einschulung selbst beginnt mit einem Gottesdienst, zu dem auch Verwandte herzlich eingeladen sind. Anschließend geht's zur Schule, wo die Schulanfänger von der gesamten Lehrer- und Schülerschaft begrüßt werden. Sie gelangen durch einen bunt gestalteten Begrüßungsparcours in das Schulgebäude und erleben mit ihren Klassenlehrerinnen und -lehrern die erste Unterrichtsstunde in ihren Klassenräumen. Eltern und Verwandte können sich unterdessen mit Kaffee und Kuchen in der von unserem Förderverein „Toni Tinte“ ausgerichteten Cafeteria stärken. Anschließend darf zu Hause weitergefeiert werden.

In den nächsten Tagen werden die Lernanfänger von ihren Paten aus den vierten Schuljahren oder in der OGS betreut. Diese stehen ihnen voller Stolz mit Rat und Tat zur Seite, helfen, wo sie können, und zeigen alles, was nötig ist, um die Eingewöhnung in den Schulalltag zu erleichtern. Oft entstehen über diese Patenschaften hinaus länger dauernde Freundschaften.

Bei Fragen zur Schulanmeldung können sie gerne Kontakt mit uns aufnehmen.