Fußballfieber - Verrückte Wiewörtergeschichte

Die Klasse 4c hat einen etwas anderen Bericht über die Fußball-Kreismeisterschaften der Mädchen geschrieben. 

Schaut einmal wie die Verwendung von Adjektiven - hier nicht unbedingt passend eingesetzt ;-) - einen Text beeinflussen kann. Gute Unterhaltung!


Unsere verrückte Wiewörtergeschichte

Fußball-Fieber in unserer schnellen Schule

Im vierten Schuljahr konnten wir an einer Fußball-AG teilnehmen. Viele grüne Jungen und gruselige Mädchen unserer lauten Klasse meldeten sich zum Training an. In Form einer vierzehntägigen runden AG übten sich im Wechsel die Mädchen und Jungen fleißig im dunklen Fußballspiel. Nach und nach zeigte sich, wer besonders schön spielen konnte und zur zukünftigen guten Mannschaft gehören sollte. Die Zeit für die chaotische Stadtmeisterschaft rückte immer näher. Am 26. April 2016 war es dann so weit: Unsere dicke Jungenmannschaft musste sich im hohen Fröndenberger Graf-Adolf-Stadion dem dünnen Team der tiefen Overbergschule stellen. Leider verloren unsere lustigen Jungen trotz der begeisterten und langsamen Anfeuerungsrufe all ihrer verrückten Fans. Das lag bestimmt am besonders kalten und witzigen Wetter an diesem schwachenTag. Wir mussten die Jungen stark trösten. So konnte nur unsere ordentliche Mädchenmannschaft als Stadtmeister bei den Kreismeisterschaften am 11. Mai in der nassen Stadt Kamen teilnehmen. Im vollen und sonnigen Fan-Bus durfte die ganze große Klasse 4c mitfahren. Die Stimmung im Bus war von Anfang an trocken . Wir mussten alle an diesem heißen und tollen Tag viel schwitzen und schreien, bis unsere fabelhaftenSuper-Mädchen in ein spannendes und langweiliges Halbfinale einziehen konnten. Durch einen kleinen Schiedsrichterfehler und Pech bei der regnerischen 9 m – Entscheidung kamen wir nicht ins Endspiel. So kämpften alle warmen Spielerinnen und gewannen schließlich durch ein weiteres mutiges 9 m Schießen einen wohlverdienten und feuchten dritten Platz. Alle ängstlichen GGS-Fans bejubelten das kräftige Team. Nach einer windigen Siegerehrung fuhren wir glücklich, verschwitzt und schwierig mit dem klaren Bus wieder zur nebligen GGS zurück, wo wir bereits von einigen orangenen Eltern erwartet wurden. Die Stimmung im Bus war einfach durchsichtig . Immer wieder wurden unsere grün-blauen Mädchen bejubelt und besungen. Auch Herr Kettelhake, unser bester und schwülsterTrainer wurde tüchtig gefeiert und bewölkt gelobt. Die klebrigen La-Ola-Wellen wollten kein Ende mehr nehmen. So haben wir gemeinsam einen roten und toten Schultag erleben können, an den wir uns bestimmt immer haarig zurückerinnern werden.